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Die Wanderung der Behinderten

Am 25.Mai trafen wir uns auf dem Bahnhofsvorplatz in Pirna um 7:30Uhr. Die erste Etappe der heutigen Tour wurde mit der S-Bahn zurückgelegt. Von Heidenau aus, wo weitere Wanderer zu uns stießen, wurde ein Bus des Regionalverkehrs Dresden genutzt. Er brachte uns nach Kreischa. Die etwas längere Fahrt dorthin war für Viele sehr spannend. Sie fuhren durch Stadtteile bzw. Straßen von Dresden, wo sie offensichtlich noch nie waren. Ebenso erging es den Meisten bezüglich des angestrebten Wanderziels, dem Wilisch.Nun aber der Reihe nach. Gegen 10Uhr erreichten wir Kreischa und trafen uns dort mit Ger-hard und seiner Familie, die mit dem Auto gefahren waren. Wie bereits angedeutet, es wurde der 476m hohe Wilisch angesteuert. Zunächst ging es recht gemütlich zwischen Gärten und Grundstücken entlang. Aufgrund des unterschiedlichen Lauftempos wurde schnell beschlossen, die „Schwächeren“ unter den behinderten Sportlern als Erste laufen zu lassen. Dass das eine richtige Entscheidung war, zeigte sich schnell. In zahlreichen, nie enden wollenden Kehren führte der Weg bergan. Generell ist es in der Wandergruppe üblich, dass man sich gegenseitig hilft und motiviert, trotz nachlassender Kraftweiter zu laufen. Als wir unser Ziel bereits vor Augen hatten, war es an der Zeit, eine Pause einzulegen. Es wurde der mitgebrachte Proviant aus den Rucksäcken verspeist. Schließlich stellten sich ca. 15Wanderer der Herausforderung, den Gipfel zu erklimmen. Als wir oben standen und die am Rastplatz zurück Gebliebenen erblickten, waren alle stolz auf sich. Natürlich ist es immer ein besonderes Gefühl, von einem Berg auf die ihn umgebende Landschaft zu schauen. Von dort traten wir den Rückweg an und „sammelten“ am Rastplatz die restlichen Wanderer ein. Da es bei uns im Allgemeinen üblich ist, die geplante Tour im Vorab schon einmal abzu-wandern, verlief der Weg zurück nach Kreischa etwas anders. Natürlich waren die Meisten dann doch ein bisschen geschafft, freuten sich aber auch darüber,wieder einmal ein Stück der näheren Heimat kennengelernt zu haben. Die Wartezeit bis zur Abfahrt des Linienbusses verging wie im Flug und in Heidenau stiegen wir in die S-Bahn um. An dieser Stelle möchte ich mich im Namen aller Wanderer bei den beiden Organisatoren,Hannelore Berge und Hannelore Kotte, recht herzlich bedanken. Sie waren es, die diesen Vorschlag unterbreiteten und am Ende in glückliche Gesichter schauen konnten.Am Bahnhof in Pirna verabschiedeten wir uns bis zur nächsten Wanderung am 1.Juliwochen-ende. Danach ist Sommerpause, ehe ab September gut erholt weitere Wanderziele angesteuertwerden.

Sächsischer Schwimmwettkampf der Behinderten

Am 06.April fand der 15. Schwimmwettkampf der Behinderten im Neiße-Bad in Görlitz statt. Pünktlich um 10:30Uhr fuhren die beiden Sportbusse unseres Vereins in Pirna ab. Diese wurden wie gewohnt souverän von Achim Fischer und Christian Knorr gefahren. An Bord hatten sie insgesamt 14 Aktive, darunter zwei „Neulinge“. Alle Teilnehmer und ihre 5 Betreuer waren hoch motiviert und freuten sich auf spannende Wettbewerbe.
Um 12:45Uhr erfolgte die Eröffnung der Veranstaltung, an der neun Vereine mit insgesamt 88 Sportlern teilnahmen. Nach einer Erwärmung zu zünftiger Musik bestand die Möglichkeit des Einschwimmens. Wenige Minuten später wurde es mit dem Beginn der Vorläufe bereits Ernst. Zuerst starteten die jüngsten Teilnehmer in der Altersgruppe 11-19Jahre. Insgesamt gab es 24 Vorläufe. Nun waren die Mitarbeiter des gastgebenden Vereins „Gelb-Weiß-Görlitz“ gefordert, anhand der in den Vorläufen geschwommenen Zeiten die Teilnehmer der einzelnen Finalläufe zu ermitteln. Diese Pause diente den Aktiven zur Erholung, sich etwas zum Trinken zu holen oder eine Kleinigkeit zu essen. Plötzlich war es mit der „Ruhe“ vorbei und die Anspannung stieg schlagartig. Die Listen, aus denen die Besetzung der einzelnen Endläufe ersichtlich war, wurden ausgeteilt. Alle Sportler hatten fleißig trainiert und sich bestimmte Ziele gesetzt. Bei bester Stimmung und intensiven Anfeuerungsrufen gaben alle in den Finalläufen ihr Bestes. Es zeigte sich schnell, dass positive, aber eben auch negative Überraschung zu einem Wettkampf gehören. In einer großen Anzahl von Endläufen entschied die gestoppte Zeit über Siege oder Platzierungen. Für die Enttäuschten unter unseren Teilnehmern fanden wir Betreuer schnell die passenden, vor allem tröstenden Worte. Auch wenn jeder gern gewonnen hätte, sahen die „Verlierer“ schnell ein, dass die „Teilnahme“ und die Freude am gemeinsamen Sporttreiben und Wetteifern
am wichtigsten sind.
Gegen 15:30Uhr waren alle Endläufe vorbei, wobei die letzten sich erneut als besonders spannend erwiesen. Anschließend fuhren wir in das Sportzentrum „Flora“. Dort erhielten alle Teilnehmer ein leckeres Abendessen. Zur Freude gab Vieler gab es Spirelli mit Tomatensoße und Jägerschnitzel sowie einen Joghurt. Die Zeit bis zur Siegerehrung überbrückten wir bei Gesprächen oder gemeinsamen Tänzchen. Dann war es endlich so weit und die Sieger und Platzierten wurden geehrt. Unsere Teilnehmer erkämpften sich vier erste und je drei zweite bzw. dritte Plätze. Vier Sportler belegten einen vierten Platz. Unsere Trainer ( Cornelia Fischer und Manuela Schiller) und anderen Betreuer freuten sich über dieses Ergebnis und lobten alle Teilnehmer für ihre gezeigten Leistungen. Zufrieden, glücklich aber natürlich auch ganz schön „geschafft“ kamen wir gegen 20:30Uhr wieder in Pirna an.
Unser besonderer Dank gilt den beiden Kraftfahrern sowie unseren Betreuern. Alle freuen sich schon auf die 16. Auflage dieses Schwimmwettkampfes im Jahr 2020 und haben sich fest vorgenommen, weiter so intensiv und fleißig zu trainieren.

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